Ich bin sicherlich nicht der einzige Webdesigner, der einfach keine Lust mehr hat, sich mit dem IE6 rumzuärgern. Wer sein WordPress-Theme nicht mehr für den Internet Explorer 6 anpassen will, kann mit dem einem praktischen Plugin IE6-User aussperren und zum Download eines aktuellen Browsers auffordern.
Das WordPress Plugin Anti Internet Explorer 6 leitet alle Besucher, die mit dem Steinzeit-Browser daherkommen, auf eine Anti-IE6-Seite um. Dort wird der Surfer darauf hingewiesen, dass sein Browser zu alt für diese Website ist, zudem werden gleich Download-Links zu aktuellen Browsern angeboten. Das Plugin unterstützt übrigens verschiedene Sprachen und zeigt Usern deutscher Herkunft demnach auch eine deutschsprachige Seite an.
Und noch ein Anti IE6-Plugin
Wer den IE6-User nicht ganz aussperren mag, findet hier ein weiteres IE6-Plugin, welches oben im Internet Explorer 6 einen Warnhinweis einblendet. Damit sperrt man den IE6 nicht komplett von seiner Website aus, muss dementsprechend aber auch eventuelle Designanpassungen für den IE6 vornehmen.
Ich persönlich bevorzuge die strikte IE6-Aussperr-Variante, auch wenn dem Blog-Betreiber so möglicherweise einige wenige Besucher durch die Lappen gehen (wobei ich in meinem Blog davon ausgehen, dass meine Leser den IE6 höchstens noch zu Testzwecken installiert haben
). Wenn die IE6-Gemeinde immer mehr auf solche Meldung stößt, wird vielleicht auch der letzte Surfer irgendwann mal auf eine neue Version updaten


naja für ne private Seite mag das ja gehen, für ne Firmenseite ist das konsequente aussperren nicht so gut. In vielen Betrieben darf man seinen Rechner ja nicht updaten.
Der richtige Webdesigner baut die Webseite so das sie auch mit älteren Browser noch ansehbar ist. Runde Ecken Pixelgenaues Design und all das kann man da getrost ignorieren (es sei der Kunde fordert das, dann wird es aber teuer). Ob nun eine Linie ein Pixel mehr oder weniger da ist wird dem Anwender nicht auffallen.
Ich dachte die Zeiten von “best view in …” währen vorbei…
Ich würde es einfach so machen das man einen Artikel schreibt der den Benutzer die neuen Browser schmackhaft macht. Und diesen Artikel als allererstes anpinnt. So ist man nicht so aufdringlich und stellt den Surfer als dumm hin.
Motto: “informieren statt belehren”
Hallo Andreas,
natürlich ist dieses Vorgehen für eine Firmenseite nicht vertretbar, auch wenn es mit Blick auf neue HTML5-Elemente und die Möglichkeiten von CSS3 künftig nicht einfacher wird, den IE6 auch noch zu berücksichtigen…
Generell gilt natürlich zu überlegen, wie viele der eigenen User mit dem IE6 surfen – dank Webanalyse-Tools kann man sich ja recht schnell einen Überblick verschaffen. Deshalb habe ich mich auf dieser Seite dazu entschieden, den IE6 auszusperren, weil mir für eine Hobby-Seite der Aufwand der Anpassung zu groß wäre (zugegeben, da bin ich dann doch zu faul für….) – was natürlich nicht heißt, dass ich das bei Kunden bzw. Firmen-Websites ebenso tun würde